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CFL vom 28.06.2010, Heft 4 , Seite 1 - 1

Von SPAC bis Hedging - eine Nachlese zum CORPORATE FINANCE Summit 2010


Liebe Leserinnen und Leser,

den aktiven Austausch der deutschsprachigen Corporate Finance Community zu fördern, ist den Herausgebern von CORPORATE FINANCE law bekanntlich ein Anliegen. In diesem Geiste veranstalteten die Commerzbank AG und das Institute for Law and Finance der Goethe-Universität Frankfurt in Kooperation mit dem Fachverlag Handelsblatt auf dem Campus Westend der Goethe-Universität den CORPORATE FINANCE summit 2010. Mehr als 200 Fach- und Führungskräfte aus finanzwirtschaftlichen Abteilungen von Unternehmen, darunter Corporate-Finance- und Unternehmensberater, Investment-, Fonds- und Portfoliomanager sowie zahlreiche Vertreter aus Anwaltschaft und Hochschulen nutzten die Gelegenheit, sechs hochkarätig besetzten Diskussionsrunden zu aktuellen Themen der Corporate Finance Praxis zu folgen und zum fachlichen und persönlichen Austausch.

Die Rubrik "AGENDA" der vorliegenden Ausgabe von CORPORATE FINANCE law steht im Zeichen des CORPORATE FINANCE summit 2010. Bei den Beiträgen der AGENDA des vorliegenden Hefts handelt es sich um die schriftlichen Fassungen dieser Vorträge. Zanner/Siebert erläutern die rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten für SPACs und geben Hinweise für den Umgang in der Praxis. Zudem stellt Simon die Hintergründe eines SPAC aus wirtschaftlicher Sicht dar und schildert dabei die Besonderheiten der Helikos S.E. als praktischen Anwendungsfall. Bereits in der CFL-Ausgabe 1/2010 hatten Simmat/Siebert in einem Überblicksaufsatz die Grundlagen von SPACs vorgestellt. Ein weiterer Beitrag betrifft "Distressed M & A - Unternehmenskauf in der Krise und Insolvenz" - ein Thema, das in der Wirtschaftskrise zunehmend relevant geworden ist. Dausend/Bruder beleuchten die praktischen/kommerziellen Aspekte, die rechtlichen Gesichtspunkte hat von Bismarck beigesteuert.

Mit der für Debt-Equity Swaps bedeutsamen und kontrovers diskutierten Frage "Forderungen gegen die Gesellschaft als Sacheinlage?" setzen sich Cahn/Simon/Theiselmann auseinander, während Schlitt/Schäfer über "Wandel-und Optionsanleihen - Aktuelle Rechts- und Praxisfragen" schreiben. Welche Auswirkungen die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Regulierung der OTC-Derivatemärkte auf das Hedging hätten, legt schließlich Trepte dar.

Die vorliegende Ausgabe von CORPORATE FINANCE law enthält aber nicht nur die Themen der schon beim zweiten Durchgang wohl größten Fachtagung zu Kapitalmarktthemen im deutschsprachigen Raum: Darüber hinaus widmet sich Reiner den Anforderungen von Kreditinstituten an Sanierungskonzepte und setzt damit die Betrachtung von Andersch aus der vergangenen Ausgabe fort. In Teil 3 des Leitfadens für Manager am Kapitalmarkt erläutert Theiselmann die Pflichten, die Managern bei der Kapitalmarktkommunikation zu beachten haben. Lechner und Laufersweiler behandeln die Probleme, die Ausgliederungen und Spaltungen im Hinblick auf bestehende Steuerverbindlichkeiten mit sich bringen, während Malterer und Hanisch das Verfahren der Börsenzulassung an der Hong Kong Stock Exchange erläutern.

Liebe Leserinnen und Leser, die Planungen für den CORPORATE FINANCE summit 2011 haben bereits begonnen. Im Namen der Herausgeber und der Veranstalter darf ich Sie bereits jetzt herzlich einladen, am 26.05.2011 dabei zu sein, wenn wiederum aktuelle juristische und ökonomische Corporate Finance Themen diskutiert werden. Ich freue mich schon jetzt auf einen interessanten Austausch.

Ihr

Andreas Cahn

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