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CF vom 01.09.2014, Heft 09 , Seite 370 - 380

Vorstandsvergütung im DAX und MDAX-Fortsetzung der empirischen Analyse 2013 nach Einführung des Vorstandsvergütungsangemessenheitsgesetzes

Nach einem Rückgang im Jahr 2012 gibt es im Jahr 2013 wieder signifikante Steigerungen der Vorstandsvergütungen bei den DAX- und MDAX-Unternehmen. Im Untersuchungszeitraum von 2006-2013 zeigt sich grundsätzlich eine positive Korrelation mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen. Die Vielzahl der Vergütungsmodelle und der verwendeten Kennzahlen macht eine Analyse und einen Vergleich schwierig. Insofern sind die Vorschläge der Corporate Governance Kommission standardisierte Tabellen vorzugeben, zu begrüßen.

Gliederung

I.Einleitung
II.Empirische Erkenntnisse der Analyse 2006-2012
III.Weiterführung der empirischen Analyse der Vergütungsstrukturen und der Änderung bei den Vergütungssystemen bei den DAX- und MDAX-Unternehmen im Jahr 2013
 1.Untersuchungsprogramm und Datenbasis
 2.Auswertung und Darstellung der Ergebnisse
IV.Zusammenfassung und Schlussfolgerungen

Einleitung

Vor dem Hintergrund der Finanzkrise im Jahr 2008 hat die Bundesregierung am 05.08.2009 das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung verabschiedet (VorstAG), um Einfluss auf die Vergütungsstruktur von Vorständen zu nehmen. Neben den gesetzlichen Vorgaben wurden auch die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex mit Anpassungen fast im Jahresrhythmus weiterentwickelt, um die Langfristigkeit von Vergütungsanreizen im Sinne einer nachhaltigen Wertschöpfung zu betonen und zu stärken.

Seither hat eine sehr breite wissenschaftliche und öffentliche Diskussion stattgefunden. Diese ist auch im Jahr 2014 noch nicht abgeschlossen, was die Auseinandersetzungen um die harten Vergütungsobergrenzen und um die erweiterten Berichtspflichten nach dem Corporate Governance Kodex zeigen.

Die im Jahr 2013 veröffentlichte empirische Analyse der Vorstandsvergütung von DAX und MDAX-Unternehmen bis zum Jahr 2012 soll nachfolgend mit den Erkenntnissen des Geschäftsjahres 2013 weitergeführt werden. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Vorstandsgehälter in den letzten Jahren in ihrer absoluten Höhe und in ihrer Zusammensetzung (fix, variabel, Optionen etc.) entwickelt haben. Außerdem wird die relative Entwicklung der Vorstandsvergütung im Vergleich zu Unternehmenskennzahlen wie dem EBIT oder dem durchschnittlichen Personalaufwand beleuchtet. Dies ist vor allem im Hinblick auf die Frage der Angemessenheit der Vergütung hilfreich, da sich die öffentliche Diskussion immer an den absoluten Beträgen aufhängt. Die Angemessenheit der Vergütung soll sich nach dem Willen des Gesetzgebers aber unter anderem an der Unternehmensgröße und der Verantwortung des Vorstandes ausrichten. Daher ist die Vergütung sinnvoll nur in Relation zu entsprechenden Messgrößen zu beurteilen.


Informationen zu den Autoren

Prof. Dr. Alexander Götz ist Professor für Entrepreneurship/Finance an der DHBW, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen und Partner der BLÄTTCHEN & PARTNER AG.

Niklas Friese ist Student an der Universität Bamberg.


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