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CFB vom 07.01.2013, Heft 01 , Seite 42 - 52, CFB0560610

Minderheitsbeteiligungen im Mittelstand - Zum Interessenausgleich zwischen Unternehmern und Finanzinvestoren

Minderheitsbeteiligungen im Mittelstand stellen für den Unternehmer und den Investor eine Herausforderung dar. Missverständnisse, spätere Enttäuschungen und Konflikte lassen sich vermeiden, wenn sich beide Parteien im Klaren sind, mit welchen Erwartungen und Vorstellungen sie eine Minderheitsbeteiligung eingehen. Diesem Anliegen dient der Aufsatz von Dr. Heinrich von Bünau und Graf Bassewitz. Sie legen dar, welche Investoren anzutreffen sind, welche Fragen vor der Einräumung einer solchen Beteiligung zu stellen sind und wie ein Beteiligungsprozess durchgeführt wird. Dabei gehen die Autoren speziell auf die Möglichkeiten zur vertraglichen Gestaltung der Unternehmensführung (Corporate Governance) sowie der von Investoren oftmals geforderten "Exit"-Regelungen ein. Sie legen dar, wie die wechselseitigen Interessen von Unternehmern und Investoren in Bezug auf Informationsrechte, zustimmungspflichtige Geschäfte, die Arbeit eines Beirats/Aufsichtsrats und die oft besonders sensible Situation einer späteren Veräußerung der Beteiligung in Einklang gebracht werden können. Die Autoren erläutern zudem, welche besonderen Pflichten die Gesellschafter treffen können, wenn sie sich in der Krise des Unternehmens darüber auseinandersetzen, ob das Unternehmen durch weitere Kapitalzufuhr saniert werden soll. Der Beitrag gibt den Beteiligten so ein Rüstzeug an die Hand, um die wichtigsten Elemente einer Minderheitsbeteiligung im Vorhinein zu erfassen, die Interessen der jeweils anderen Seite zu verstehen und den Blick für das Wesentliche zu schärfen.

Gliederung

I.Einführung
II.Rahmenbedingungen
 1.Anlässe für Minderheitsbeteiligungen, Abgrenzung zu Mezzanine-Investitionen
 2.Wer investiert?
 3. Wie wird investiert?
 4.Ablauf des Beteiligungsprozesses
III.Vorvertragliche Gestaltung
 1. Letter of Intent
 2. Vertraulichkeitsvereinbarung
 3. Due Diligence und Datenraumregeln
IV.Wesentliche Punkte des Beteiligungsvertrags
 1.Unternehmensführung/Corporate Governance
 2.Exit-Regelungen
V.Exkurs: Treuepflichten der Gesellschafter in der Krise des Unternehmens
VI.Ausblick

Informationen zu den Autoren

Dr. Heinrich von Bünau, Rechtsanwalt, Partner der Sozietät Mayer Brown LLP, Frankfurt/M.

Gerd Bassewitz, Geschäftsführender Gesellschafter der Bassewitz & Hochberg GmbH & Co. KG, Frankfurt/M., einem Corporate Finance-Beratungshaus mit Spezialisierung auf die Beratung von Unternehmern bei Käufen und Verkäufen von Unternehmen.


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