Contentpartner

Dieses Dokument zum Druck aufbereiten

CFL vom 26.09.2011, Heft 06 , Seite 304 - 311, CFL0457828

Ausgewählte Einzelfragen zur Steueroptimierung von M&A-Transaktionen;


Gliederung

I.Einleitung
II.Schritt 1: Grundsatzentscheidung für einen Share Deal oder Asset Deal
 1.Vorteile des Share Deals
 2.Vorteile des Asset Deals
III.Schritt 2: Steueroptimierung im Zusammenhang mit ausgewählten Einzelfragen
 1.Ertragsteuern
 2.Umsatzsteuer
 3.Grunderwerbsteuer
IV.Zusammenfassung

Einleitung

Ob der Kauf einer Kapitalgesellschaft als Share Deal (Erwerb der Anteile an dem Zielunternehmen) oder Asset Deal (Erwerb der einzelnen Wirtschaftsgüter) strukturiert wird, hängt von vielfältigen und nicht nur (steuer-)rechtlichen Faktoren ab. Gleichwohl kann das Steuerrecht manchmal den entscheidenden Anstoß in die eine oder andere Richtung geben. Jedenfalls spielt es bei der Feinjustierung einer M&A-Transaktion; eine erhebliche Rolle. Nachfolgend werden daher zunächst die wesentlichen steuerlichen Vor- und Nachteile des Share Deals und des Asset Deals dargestellt, die im Rahmen der Grundsatzentscheidung für eine der beiden Transaktionsformen zu berücksichtigen sind (Schritt 1). Anschließend wird auf einige, immer wieder auftretende Einzelaspekte des Ertrags-, Umsatz- und Grunderwerbsteuerrechts eingegangen, die bei der Detailstrukturierung des dann beschlossenen Share Deals oder Asset Deals berücksichtigt werden sollten (Schritt 2). Hierzu zählt z.B. die Frage, unter welchen Voraussetzungen einzelne Transaktionsnebenkosten beim Share Deal (möglicherweise doch) steuerwirksam abgeschrieben werden können, wann eine Transaktion umsatzsteuerfrei oder -pflichtig ist und ein Vorsteuerabzug z.B. für Beratungskosten besteht und welche Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Grundwerbsteuer in Betracht kommen. Diese - nicht abschließenden - Steuerthemen sind zwar regelmäßig nicht von so erheblichem Gewicht, dass sie sich als "Deal-Breaker" entpuppen oder die Grundsatzentscheidung für eine der beiden Transaktionsformen in Frage stellen. Allerdings können sie sich zu erheblichen Steuerfallen entwickeln und umgekehrt leicht vermieden oder zumindest abgemildert werden.


Informationen zu den Autoren

Dr. Nina Kuntschik ist Rechtsanwältin und Steuerberaterin. Sie ist Juniorpartnerin in der Kanzlei Oppenhoff& Partner und spezialisiert auf die steuerliche Beratung von Unternehmenskäufen und Restrukturierungen sowie die Beratung bei Betriebsprüfungen, außergerichtlichen und gerichtlichen Rechtsbehelfen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema Verrechnungspreise.


LOGIN ERFORDERLICH

Die Volltexte im CORPORATE FINANCE fachportal stehen nur Abonnenten zur Verfügung. Zur Anzeige eines Dokuments geben Sie bitte zunächst Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein.

Sie sind noch nicht Abonnent von CORPORATE FINANCE?

Testen Sie jetzt kostenfrei CORPORATE FINANCE und das CORPORATE FINANCE fachportal. Bereits in der Testphase können Sie das Fachportal uneingeschränkt nutzen.

ODER:

Sie können dieses Dokument im Rahmen unseres Einzeldokumentverkaufs in unserem Shop erwerben. Klicken Sie dazu auf den Warenkorb.
Dieses Dokument im Shop erwerben.
© CFL, Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH 2011
Neu im CF-Fachportal
Finanzen im Mittelstand