Contentpartner

Inhaltsverzeichnis aus Heft Nummer 4 vom 28.06.2010

Agenda   |   Tools   |   Outlook   |   Scope   |   Vorschau

AGENDA

Deutsche Finanzbranche trifft beim CORPORATE FINANCE Summit 2010 zusammen

- Hochkarätige Experten und mehr als 200 Gäste beim Branchentreffen in Frankfurt -
CFL 2010 S. 217  weiter
Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Simon

SPAC: Eine mittelstandsorientierte Innovation für Eigenkapitalstärkung und Börsengang

Die Special Purpose Acquisition Company (SPAC) ist ein innovatives Finanzinstrument zur Eigenkapitalstärkung für Mittelständler. Im Februar 2010 wurde mit der Helikos S.E. erstmals ein SPAC an der Frankfurter Wertpapierbörse in den Prime Standard eingeführt. Bei einem SPAC werden zunächst Anteilsscheine bei Anlegern platziert und an der Börse eingeführt. Das eingesammelte Kapital wird anschließend zur Beteiligung an einem mittelständischen Unternehmen eingesetzt. Durch die nachfolgende Fusion des bisher nicht börsennotierten Mittelstandsunternehmens und des SPAC kann das Mittelstandsunternehmen auf vereinfachte Weise seinen Börsengang und gleichzeitig eine Stärkung seiner Eigenkapitalbasis erreichen.
CFL 2010 S. 219  weiter
Dr. Andreas Zanner | Dr. Jacob Siebert

SPAC-Gesellschaften - Ein attraktives Akquisitionsmodell für den deutschen Markt

Die aktuelle Situation an den Kapitalmärkten zeigt erneut, dass Börsengänge im volatilen Markt sehr schwer zu planen sind. Eine Lösung können SPAC-Gesellschaften sein, die bereits börsennotiert sind und damit eine gewisse Unabhängigkeit von der Großwetterlage an den Börsen bieten. Die Autoren erläutern, wieso zwar an der Frankfurter Wertpapierbörse SPAC-Gesellschaften gelistet werden können, die deutsche Aktiengesellschaft aber als SPAC-Gesellschaft weniger geeignet ist. Darüber hinaus geben die Autoren aufgrund ihrer Erfahrung mit SPAC-Gesellschaften praktische Hinweise, die bei der Strukturierung einer SPAC-Gesellschaft hilfreich sind.
CFL 2010 S. 224  weiter
Dr. Florian Dausend | Frank Bruder

Distressed M&A; - Unternehmenskauf in der Krise und Insolvenz

Das aktuelle Marktumfeld stellt insbesondere für Unternehmen mit krisenbedingt angespannter Finanzlage eine historische Kaufgelegenheit dar. Allerdings sind in Abgrenzung zum klassischen M&A; im "Distressed M&A;" situationsabhängig zusätzliche Herausforderungen zu meistern. Im Pre-Insolvenz-Fall stellt die Konsensfindung verschiedener Stakeholder eine große Hürde dar. Durch die Möglichkeit des maßgeschneiderten Erwerbs des insolventen Unternehmens qualifiziert sich die übertragende Sanierung als die vorteilhafteste Variante des Distressed M&A;, erfordert aber gleichzeitig in Bezug auf Due Diligence-Aspekte besondere Aufmerksamkeit.
CFL 2010 S. 234  weiter
Prof. Dr. Andreas Cahn | Prof. Dr. Stefan Simon | Dr. Rüdiger Theiselmann

Forderungen gegen die Gesellschaft als Sacheinlage?

Durch einen Debt Equity Swap wird der betreffende Gläubiger vom Fremd- zum Eigenkapitalgeber. Die hierzu erforderliche Einbringung der Forderung zum Nennwert ist nach h.M. nur dann möglich, wenn die Gesellschaft in der Lage wäre, alle ihre fälligen Verbindlichkeiten vollständig zu begleichen. Um festzustellen, ob dies der Fall und die Forderung mithin "vollwertig" ist, bedarf es regelmäßig einer Bewertung der Gesellschaft. Der Beitrag zeigt, dass weder die Behandlung als Bareinlage noch die Anwendung aller Regeln für Sacheinlagen den Besonderheiten einer Kapitalerhöhung im Wege der Einbringung von Forderungen gegen die Gesellschaft gerecht wird.
CFL 2010 S. 238  weiter
Prof. Dr. Michael Schlitt | Dr. Susanne Schäfer

Wandel- und Optionsanleihen

Wandel- und Optionsanleihen spielen als Instrumente der Unternehmensfinanzierung eine bedeutende Rolle. Sie ermöglichen dem Emittenten, Kapital aufzunehmen und dafür aufgrund des bestehenden Wandlungsrechts geringere Zinsen zu zahlen, ohne unmittelbar eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Der nachfolgende Beitrag gibt einen Überblick über die aktuell bei der Vorbereitung und Durchführung von Wandel- und Optionsanleihen diskutierten Rechts- und Praxisfragen und geht dabei insbesondere auch auf innovative Strukturierungsansätze ein.
CFL 2010 S. 252  weiter
Folker Trepte | Maryna Byentsa

Hedging - quo vadis nach der Regulierung des OTC-Derivatemarkts?

Die Entwicklung in den OTC-Derivatemärkten in den vergangenen Jahren hat die Regulierer in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika dazu bewogen, Maßnahmen zur Regulierung dieser Märkte zu erlassen. Die Europäische Kommission hat nun Maßnahmen zur Regulierung dieser Märkte vorgeschlagen, die in 2010 noch umgesetzt werden sollen. Ziel dieser Maßnahmen ist eine Verringerung des Ausfallrisikos und des operationellen Risikos, eine Erhöhung der Transparenz sowie eine Verbesserung der Marktintegrität und der Marktaufsicht. Der Beitrag zeigt u.a. auf, dass eine Vielzahl von Industrieunternehmen dieser Regulierung ablehnend gegenübersteht.
CFL 2010 S. 260  weiter

TOOLS

Dr. Rüdiger Theiselmann

Leitfaden für Manager am Kapitalmarkt - Teil 3

Top-Manager kapitalmarktorientierter Unternehmen müssen einerseits die von ihnen geführte Gesellschaft nach außen möglichst positiv darstellen und Aktionären sowie Analysten regelmäßig Guidance geben. Andererseits sind bei Aussagen gegenüber dem Kapitalmarkt rechtliche Vorgaben zu beachten. Gerade für den CEO und CFO ist es bedeutsam und ggf. haftungsrelevant, die wichtigsten Regelungen zu kennen. Der Beitrag zeigt die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kapitalmarktkommunikation auf und beleuchtet typische Praxissituationen, angefangen mit Geschäftsergebnissen über M&A-Transaktionen; und Restrukturierungen bis hin zu Veränderungen der Aktionärsstruktur.
CFL 2010 S. 266  weiter
Klaus Michael Reiner

Anforderungen der Kreditinstitute an die Sanierungsfähigkeit von Unternehmen

Im Rahmen von Restrukturierungen entscheidet die Sanierungsfähigkeit des Unternehmens über dessen weiteres Schicksal. Grundlage hierfür ist die Beurteilung eines externen Consultants. Sofern ein von den Beteiligten anerkanntes Beratungsunternehmen die Sanierungsfähigkeit attestiert und die Beiträge angemessen und gleichmäßig verteilt sind, kann eine Restrukturierung gelingen. Welche Anforderungen aus Sicht von Kreditinstituten an die Sanierungsfähigkeit gestellt werden, zeigt dieser Beitrag auf.
CFL 2010 S. 276  weiter
Dr. Jochen Laufersweiler | Florian Lechner

Ausgliederung und Abspaltung von Prozessrechts- und Steuerschuldverhältnissen in der Praxis

Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung können Prozessrechts- und Steuerschuldverhältnisse aufgrund der "partiellen" Gesamtrechtsnachfolge nicht ausgegliedert bzw. abgespalten werden. Der Beitrag erläutert die dogmatischen Grundlagen der "partiellen" Gesamtrechtsnachfolge sowie die Auswirkungen auf Prozessrechts- und Steuerschuldverhältnisse. Anhand eines Fallbeispiels zeigt der Beitrag die praktischen Schwierigkeiten, die sich aus dieser Rechtsprechung ergeben, auf und schlägt Lösungsmöglichkeiten für die Gestaltung von Ausgliederungs- und Abspaltungsverträgen vor.
CFL 2010 S. 280  weiter

OUTLOOK

Dr. Michael Malterer | Alexandra Hanisch

German Corporates at the Hong Kong Stock Exchange: The IPO Listing Process

Mit der Schramm Holding AG ging Ende 2009 das erste deutsche Unternehmen in Hong Kong an die Börse - dies ebnet den Weg für andere deutsche Gesellschaften, diese neue Finanzierungsalternative ebenfalls zu nutzen. Der Beitrag beschreibt die Anforderungen an ein Listing sowie die Erfahrungen aus diesem ersten deutschen IPO in Hong Kong.
CFL 2010 S. 284  weiter

SCOPE

Impressum

CFL 2010 S. 287

Zeitschriftenspiegel

CFL 2010 S. IV

Transaktionen

CFL 2010 S. V

Personalia

CFL 2010 S. VII
Neu im CF-Fachportal
Finanzen im Mittelstand
Aktuelles Heft bestellen