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Inhaltsverzeichnis aus Heft Nummer 02 vom 05.03.2012

News & Facts   |   Unternehmen   |   Bewertung   |   Märkte   |   Services   |   Vorschau

Peter Ehry | Malte Raudszus | Prof. Dr. Dirk Schiereck

Internationale Investment-Banken als M&A-Berater; und Unterschiede bei der Schaffung von Shareholder Value

Mit Hilfe der Ereignisstudie wird in diesem Beitrag der M&A-Beratungserfolg; von fünf international aufgestellten Finanzinstituten auf die Kapitalmarktbewertung von Käufer- und Zielunternehmen ausgewertet. Dazu werden die Deutsche Bank (DB), Goldman Sachs (GS), Credit Suisse (CS), UBS und Rothschild (RS) miteinander verglichen. Als Käuferberater schneidet die Deutsche Bank am Ankündigungstag überdurchschnittlich gut ab. Bei Transaktionswerten von über 1 Mrd. USD können sich GS, CS und UBS besser platzieren. Die DB zeigt eine Stärke in der europäischen Käuferberatung, GS bei branchenübergreifenden Transaktionen. Auch die Bewertung der Zielunternehmen deutet auf Performanceunterschiede hin.
CFB 2012 S. 61  weiter
CFB0466066
Gernot W. Zeidler | Dr. Andreas Tschöpel | Ingo Bertram

Kapitalkosten in Zeiten der Finanz- und Schuldenkrise - Überlegungen zu empirischen Kapitalmarktparametern in Unternehmensbewertungskalkülen

Im Zuge der Finanz- und Schuldenkrise sind die Renditen deutscher Bundesanleihen auf ein historisch niedriges Niveau gesunken. Eine unreflektierte Übernahme dieses Zinsniveaus in Unternehmensbewertungskalküle hätte c.p. rein rechnerisch reduzierte Kapitalkosten und steigende Unternehmenswerte zur Folge. Dies steht jedoch im drastischen Gegensatz zu den beobachtbaren signifikanten Rückgängen bei deutschen Aktienindizes in der zweiten Jahreshälfte 2011. Vor dem Hintergrund dieses Widerspruchs setzt sich der Beitrag mit den krisenbedingten Auswirkungen auf die Parameter der Kapitalkosten für Zwecke der Unternehmensbewertung auseinander. Ausgehend von der bisher üblichen Vorgehensweise zur Ableitung von Basiszinssatz und Risikoprämie analysieren die Autoren die aktuellen empirischen Beobachtungen und zeigen konkrete Handlungsempfehlungen für eine konsistente Ableitung der Kapitalkosten in der Krise auf.
CFB 2012 S. 70  weiter
CFB0465182
Dr. Christian Walkshäusl

Die Volatilitätsanomalie auf dem deutschen Aktienmarkt: Mit weniger Risiko zu einer besseren Performance

Im Rahmen dieses Beitrags wird der Volatilitätseffekt auf dem deutschen Aktienmarkt untersucht. Ähnlich wie in den USA, besteht in Deutschland eine signifikant negative Beziehung zwischen Volatilität und erwarteter Rendite. Aktien mit niedriger Volatilität generieren im Durchschnitt eine Überrendite von 12% pro Jahr gegenüber Aktien mit hoher Volatilität. Diese Renditedifferenz kann weder durch das CAPM noch durch das Fama-French-Modell erklärt werden. Die vorliegende Anomalie ist das Ergebnis von Mispricing.
CFB 2012 S. 81  weiter
CFB0467036
Adrian Peller

The Survivability of Initial Public Offerings - Insights from the Product Market Competition

Der Beitrag untersucht die Überlebensdauer von US-Börsengängen am Kapitalmarkt mit besonderem Fokus auf das Wettbewerbsumfeld des jeweiligen Unternehmens. Um eine mögliche Beziehung zu testen, wird ein Vorhersagemodell konstruiert, welches firmen-, transaktions- und marktspezifische Variablen zusammen mit Faktoren aus dem Wettbewerbsumfeld verwendet. Für diese Analyse wird ein parametrisches log-logistisches Modell angewendet, um den Einfluss der jeweiligen Faktoren auf die Überlebensdauer am Kapitalmarkt abzuschätzen. Zusätzlich wird das Cox proportional hazard model verwendet, um den Einfluss der Faktoren auf die Hazardrate zu analysieren. Das Wettbewerbsumfeld wird dabei durch die Industriekonzentration, das Maß der Wettbewerbsinteraktion der Firmen, die Nachfrageunsicherheit der Industrie, den Marktanteil des Unternehmens sowie durch die Wachstumsrate der Anzahl der Unternehmen innerhalb der Industrie beschrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Industriekonzentration, das Maß der Wettbewerbsinteraktion und die Wachstumsrate der Unternehmensanzahl einen signifikanten Einfluss auf die Überlebensdauer haben.
CFB 2012 S. 87  weiter
CFB0466067

Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

Trotz (oder vielleicht gerade wegen) der Vorbehalte aus der Wissenschaft erfreut sich die Unternehmensbewertung mit Hilfe von Multiples in der Praxis großer Beliebtheit. Der Lehrstuhl für Finanzmanagement und Banken an der HHL, Handelshochschule Leipzig (Lehrstuhlinhaber: Prof. Dr. Bernhard Schwetzler) ermittelt seit 2006 regelmäßig Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen auf der Basis von aktuellen Kapitalmarktdaten und veröffentlicht diese alle drei Monate in CORPORATE FINANCE biz.
CFB 2012 S. 99  weiter
CFB0467333
Dr. Christian Zwirner | Jörg Mugler

Kapitalisierungszinssätze in der IFRS-Rechnungslegung - Eine empirische Analyse der Unternehmensbewertungspraxis 2010

Im Zuge der mindestens einmal jährlich vorzunehmenden Überprüfung des Goodwills muss eine bewertungsobjektspezifische Bestimmung des der Unternehmensbewertung zu Grunde zu legenden Zinssatzes erfolgen. Neben den individuellen Besonderheiten jedes Bewertungsobjekts spielen branchen- und gesamtwirtschaftliche Faktoren eine bedeutende Rolle bei der Zinssatzermittlung. Vor diesem Hintergrund zeigt der Beitrag die Bandbreite der in der Bewertungspraxis verwendeten Zinssätze auf und liefert Anhaltspunkte für ein Benchmarking in diesem Bereich. Der Beitrag stellt eine Fortsetzung des in CORPORATE FINANCE biz 2011 S. 157 (164) veröffentlichten Beitrags "Kapitalisierungszinssätze in der IFRS-Rechnungslegung - Eine empirische Analyse der Unternehmensbewertungspraxis" dar. Ergänzend zu dem bereits veröffentlichten Beitrag wird die Entwicklung des Kapitalisierungszinssatzes zur Goodwillbewertung um das Geschäftsjahr 2010 erweitert.
CFB 2012 S. 101  weiter
CFB0466564
Dr. Konrad Bösl | Oliver Wild

Going Public Report 2011 - 2. Halbjahr 2011

Die Bilanz der Neuemissionen im Jahr 2011 fällt mit einem effektiven Emissionsvolumen von insgesamt 1.605,9 Mio. € ernüchternd aus. Nach einem verheißungsvollen Start im ersten Halbjahr 2011 mit neun Börsengängen, wurde für das zweite Halbjahr eine Reihe von Emissionen großer Unternehmen angekündigt. Allerdings verschlechterte sich die Kapitalmarktverfassung durch zunehmend schlechte Nachrichten und kam mit der immer virulenter werdenden EU-Schuldenkrise endgültig zum Erliegen. Lediglich zwei chinesische Unternehmen mit sehr geringen Emissionsvolumina starteten ihre Zeichnungsfrist im zweiten Halbjahr 2011. In den Monaten August bis November fand in Deutschland kein einziger Börsengang statt. Die Kursperformance aller Neuemissionen des Jahres 2011 war denkbar schlecht. Im Durchschnitt mussten die Anleger einen Verlust von minus 17,2% zum Stichtag 31.12.2011 hinnehmen. Ob das Jahr 2012 eine Belebung der Neuemissionstätigkeit verzeichnen wird, darüber sind sich die Experten uneinig.
CFB 2012 S. 106  weiter
CFB0467161
Peter Thilo Hasler | Christoph Karl

Mittelstandsanleihe-Report 2011: Trends, Entwicklungen und Ausblick

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 31 (2010: 9) Emissionen von Mittelstandsanleihen an den Börsen Frankfurt, Stuttgart, Hamburg/Hannover und Düsseldorf mit einem Emissionsvolumen von rund 1.530 Mio. € (2010: 685 Mio. €) begeben. 13 Emissionen wurden im Investment Grade geratet, drei Anleihen blieben, da die Emittentin börsennotiert war, ungeratet. 15 Anleihen waren im spekulativen Non- Investmentgrade-Bereich eingestuft. Unabhängig vom Rating bewertet der Markt die Risiken der verschiedenen Branchen sehr differenziert: Auffallend hoch ist die Ausweitung der Risikoprämien bei Emittenten aus dem Bereich Erneuerbare Energien und Real Estate, wo sich die Risikoprämien am Sekundärmarkt mehr als verdoppelt haben. Bei Herstellern von Consumer Goods, haben sich die Risikoprämien dagegen sogar leicht reduziert. Steigende Risikoprämien haben Auswirkungen auf das tatsächliche Platzierungsvolumen: Zwar besteht bei Initial Bond Offerings (IBOs) im Gegensatz zu Aktienplatzierungen keine Pflicht, das tatsächlich platzierte Volumen zu veröffentlichen, Schätzungen zufolge weicht dieses jedoch teilweise deutlich vom prospektierten Volumen ab. Nach der Sommerpause wurden mit 148 Mio. € lediglich 48% des prospektierten Volumens gezeichnet. Nachdem die Risikoprämien für High Yield-Bonds von den Höchstständen im September 2011 um etwa 200 Basispunkte zurückgekommen sind, ist auch eine Wiederbelebung der Emissionsaktivitäten in Mittelstandsanleihen zu erwarten.
CFB 2012 S. 111  weiter
CFB0467051

Zeitschriftenspiegel

CFB 2012 S. IV

Neue Bücher

CFB 2012 S. V

Veranstaltungen

CFB 2012 S. VI

Personalia

CFB 2012 S. VII

Impressum

CFB 2012 S. VIII

Vorschau

Gibt es Alternativen zur DAX-basierten Schätzung von Marktrisikoprämie, Betafaktor und Risikozuschlag?

Für Zwecke der Unternehmensbewertung werden Marktrisikoprämie, Betafaktor und Risikozuschlag in der deutschsprachigen Literatur und Praxis bevorzugt auf Basis der historischen Renditeverteilung eines nationalen Index geschätzt. In der Literatur wurde bereits mehrfach nachgewiesen, dass nationale Indizes wie der DAX keine adäquate Schätzgröße für das Marktportfolio darstellen und von anderen Schätzgrößen im Hinblick auf Rendite und Risiko dominiert werden können. Im Beitrag von Prof. Dr. Christoph Watrin und Rüdiger Stöver wird daher am Beispiel der 30 Unternehmen des DAX aufgezeigt, dass alternative Marktportfolioschätzgrößen wie z.B. ein diversifizierterer internationaler Aktienindex oder mittels naiver Diversifikation gewichtete Portfolios auf Basis nicht ausschließlich aktienbasierter Indizes zu signifikant höheren Betafaktoren und Risikozuschlägen führen können.

Kapitalmarktreaktionen auf Ankündigungen von M&A-Transaktionen;

Im Beitrag von Steffen Hundt und Prof. Dr. Andreas Horsch wird für eine europäische Großbank mit Blick auf exemplarische M&A-; sowie Führungswechselereignissen untersucht, welche Kurseffekte die Reaktionen der Kapitalmarktteilnehmer verursacht haben, nachdem sie von den Transaktionen Kenntnis erhielten. Im Rahmen einer Ereignisstudie am Beispiel der UniCredit wird gezeigt, wie sich die Kurse an ex post bekannte (Informations-)Ereignisse anpassen. Hierfür werden die Ergebnisse der Studie nicht isoliert, sondern gespiegelt an denen vorheriger empirischer Kapitalmarktforschung abgeleitet.
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