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Inhaltsverzeichnis aus Heft Nummer 04 vom 07.04.2015

Finanzierung

Matthias von Oppen | Dominik Richers

Anleiherestrukturierung - Ausgewählte kapitalmarktrechtliche Besonderheiten bei Debt-to-Equity-Swaps

Die Umwandlung von Schuldverschreibungen in Eigenkapital kann ein Unternehmen vor der Überschuldung bewahren und neue Handlungsspielräume eröffnen. Aufgrund der großen praktischen Relevanz sind solche Debt-to-Equity-Swaps im Schuldverschreibungsgesetz ausdrücklich als Gestaltungsmöglichkeit genannt. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die für die Praxis relevanten kapitalmarktrechtlichen Herausforderungen, die es bei der Implementierung eines Debt-to-Equity-Swaps zu beachten gilt. Die Autoren gehen insbesondere auf die Prospektpflicht ein und erläutern Besonderheiten bei Kapitalherabsetzung und Kapitalerhöhung sowie bei der Incentivierung des Managements.
CF 2015 S. 95  weiter
CF0693026
Dr. Kai Behling

Steuervorteile aus Fremdfinanzierung: Kaum "Treibstoff" für Private Equity-Renditen - Replik zu Hammer/Knauer/Lahmann/Pflücke/Schwetzler, CF 2014 S. 416 (421) -

Veränderungen von Steuerregimen beeinflussen die erwarteten Überschüsse, nicht jedoch Unternehmenswerte, falls eine korrespondierende Anpassung der Kapitalkosten erfolgt. Finanzierungsbedingte Steuervorteile (Tax Shields) erhöhen hingegen nicht den Unternehmenswert, da jene im Kapitalmarktgleichgewicht anzusetzen sind und unter Arbitragegesichtspunkten einen Wert von "0" haben.
CF 2015 S. 102  weiter
CF0693443
Benjamin Hammer | Dr. Alexander Knauer | Jun.-Prof. Dr. Alexander Lahmann | Dr. Magnus Pflücke | Prof. Dr. Bernhard Schwetzler

Steuervorteile aus Fremdfinanzierung - Ein Phantom? - Duplik zu Behling, CF 2015 S. 102 (106) -

In seiner Stellungnahme zu unserem Aufsatz gelangt Behling zu dem Schluss, dass bei der Unternehmensbewertung kein Steuervorteil aus der anteiligen Fremdfinanzierung existiert, da eigenfinanzierte Unternehmen diesen Vorteil in ihrem Marktwert bereits voll reflektieren. Da Behlings Beitrag keine Definition des zugrundeliegenden Steuersystems beinhaltet, ist eine Auseinandersetzung mit dieser Hypothese schwierig. In dieser Duplik zeigen wir, dass kein konsistentes Steuersystem erkennbar ist, das zu Behlings Beispielrechnungen passt. Für den Fall, dass Behling das gleiche Steuersystem wie (die von ihm kritisierten) Autoren Modigliani/Miller unterstellt, beinhaltet seine Beispielrechnung eine Arbitragemöglichkeit.
CF 2015 S. 107  weiter
CF0693444

Kapitalmarkt

Mario Zakrewski | Dr. Andreas Humpe

Ein Plädoyer für Aktien - oder sind Hochzinsanleihen eine Alternative?

Seit vielen Jahren ist bekannt, dass Aktien langfristig die wohl beste Anlageform darstellen. Dennoch fehlt institutionellen und privaten Anlegern häufig die Entschlossenheit, sich verstärkt im Aktienmarkt zu engagieren. Der Beitrag soll daher als Plädoyer für die Aktie dienen sowie mit den Hochzinsanleihen eine weitere interessante Anlageform präsentieren, die als echte Alternative zum Aktienmarkt gewählt werden könnte.
CF 2015 S. 111  weiter
CF0693357

Bewertung

Maximilian Rowoldt | Christopher Pillen

Anwendung des CAPM in der Unternehmenspraxis - Eine Analyse vor dem Hintergrund praxisbezogener Empfehlungen

In diesem Beitrag wird der Umgang der deutschen Unternehmenspraxis mit den inhärenten Ermessenspielräumen im Rahmen der Anwendung des CAPM analysiert. Ausgangspunkt der Analyse bildet eine Darstellung praxisrelevanter Standards, Verlautbarungen und Stellungnahmen des Berufstands der Wirtschaftsprüfer zur Ableitung der einzelnen Eigenkapitalkostenbestandteile. Auf Basis dieser Empfehlungen ermittelte Basiszinssätze, Marktrisikoprämien, Betafaktoren und Kapitalstrukturen werden im Folgenden den von HDAX-Unternehmen in den Geschäftsjahren 2008 bis 2013 publizierten Kapitalkostenparametern gegenübergestellt und kritisch gewürdigt.
CF 2015 S. 115  weiter
CF0693240
Benjamin Hammer | Jun.-Prof. Dr. Alexander Lahmann | Prof. Dr. Bernhard Schwetzler

Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

In dieser Ausgabe finden Sie Daten für den deutschen Kapitalmarkt zum Stichtag 15.01.2015. Für die Darstellung und Erläuterung wurde das Format gestrafft und übersichtlicher gestaltet. Veränderungen der Kennzahlen seit dem 15.01.2014 werden nun als Prozentsatz in den Tabellen angegeben. Auch Trailing und Forward Multiples werden mit den jeweiligen Vorjahreswerten verglichen. Der Lehrstuhl Finanzmanagement und Banken an der HHL Leipzig Graduate School of Management ermittelt seit 2006 vierteljährlich Multiplikatoren, Betafaktoren und Eigenkapitalkosten für den deutschen Kapitalmarkt. Die Berechnung der entsprechenden Größen erfüllt die nachfolgenden Anforderungen: (1) Die Quellen für die verwendeten Rohdaten (Aktienkurse, Unternehmenszahlen wie Gewinne etc.) werden offen gelegt. (2) Die Definitionen von verwendeten Größen und die daraus berechneten Kennzahlen sind eindeutig und werden klar kommuniziert. (3) Wegen der vorhandenen Ermessensspielräume werden die Methoden zur Berechnung der Kennziffern so dargestellt, dass potenzielle Nutzer die Ermittlung der relevanten Größen nachvollziehen können. Die Details der Berechnung sind in CFB 7/2011 S. 430 (434) nachzulesen.
CF 2015 S. 130  weiter
CF0693442
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