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Inhaltsverzeichnis aus Heft Nummer 08 vom 02.12.2013

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Agenda

Dr. Irmi Eisenbarth | Prof. Dr. Reinhard Meckl

Zeitliche Optimierung von M&A-Entscheidungen - Eine Analyse pro- und antizyklischen M&A-Verhaltens in Deutschland

Ziel des Beitrags ist es, den Zusammenhang des deutschen M&A-Verhaltens mit dem DAX, den M&A-Erfolg in Abhängigkeit verschiedener Marktbewertungsniveaus und Unterschiede zwischen pro- und antizyklischen M&A im Zeitraum von 1998 bis 2009 zu analysieren, um schlussfolgernd Handlungsempfehlungen ableiten zu können. Es zeigt sich, dass das M&A-Verhalten ein prozyklisches Phänomen darstellt und antizyklische Transaktionen bei der jahresabschlussorientierten M&A-Erfolgsmessung langfristig erfolgreicher sind. Zudem machen die Ergebnisse deutlich, dass antizyklische Käuferunternehmen ein höheres M/B-Ratio sowie ein niedrigeres Nettoschulden/EBITDA-Ratio aufweisen. In der Abschwungphase des DAX werden weitaus kleinere Zielunternehmen akquiriert. Nicht nur die 1-Tag-Prämie, sondern auch die 1-Monat-Prämie ist bei antizyklischen M&A höher. In niedrigen Marktbewertungsphasen werden eher verwandte und somit nicht diversifizierende Transaktionen vorgenommen.
CFB 2013 S. 442  weiter
CFB0616216
Christian Oppenländer | Prof. Dr. Klaus Röder

Performance Messung am Beispiel deutscher Immobilien-Aktiengesellschaften

Wir betrachten 30 deutsche Immobilien-AGs des privaten Index DIMAX und berechnen bei Anlagezeiträumen von einem und zwei Jahren diverse Performancemaße, auf deren Basis jeweils ein Ranking aufgestellt wird. Dazu gehören neben den klassischen Größen wie dem Sharpe und Treynor Ratio/Jensen Alpha auch solche, die LPMs beinhalten (Omega, Sortino, Kappa3), ein modifiziertes Sharpe Ratio unter Verwendung des VaR, das Information Ratio und das Calmar Ratio. Der Vergleich liefert bereits eine interessante Übersicht über die betrachteten AGs; wir untersuchen weiterhin mit Hilfe von Spearman-Korrelationen zwischen den Rankings der Performancemaße die Aussagekraft des simplen Sharpe Ratios im Kontext empirischer Analysen dieser Art. Es stellt sich durch hohe positive Korrelationen heraus, dass sich mit dem Sharpe Ratio bereits eine exzellente Abschätzung gewinnen lässt und modernere Maße kaum abweichende Rankings erstellen. Diese Beobachtung deckt sich mit vorhergehenden Untersuchungen einer großen Anzahl an Hedge Fonds. Gerade bei kürzeren Anlagezeiträumen überwiegen andere Fehlerquellen wie die geringe Zahl an Datenpunkten bei weitem die Ungenauigkeiten, die man bei Verwendung des Sharpe Ratios hinnimmt (wie die Näherung normalverteilter Renditen). Wir schließen und bestätigen, dass auch bei den Immobilien-AGs mit diesem simplen Maß eine effiziente Abschätzung zu erreichen ist.
CFB 2013 S. 457  weiter
CFB0630595
Frederik Ruthardt

Barabfindung und abfindungsinduzierte Besteuerung beim Squeeze-out

Aufgrund der Unternehmenssteuerreform 2008 unterliegen Veräußerungsgewinne aus nach dem 01.01.2009 erworbenen Wertpapieren (zukünftig) der Abgeltungsteuer. Werden Minderheitsaktionäre im Wege eines Squeeze-out aus einer Aktiengesellschaft zwangsweise ausgeschlossen, kann ein steuerbarer Veräußerungsgewinn entstehen. Dieser Beitrag diskutiert zunächst, warum diese steuerliche Belastung bei der Bemessung der Barabfindung zu berücksichtigen ist. Weiter wird darauf eingegangen, wie die abfindungsinduzierte Steuerzahlung im Bewertungskalkül praktikabel abgebildet werden könnte. Die Bedeutung dieser Thematik wird in Zukunft deutlich zunehmen, da vermehrt Aktien auf einen Mehrheitsaktionär übertragen werden, die nach dem 01.01.2009 von Minderheitsgesellschaftern erworben wurden.
CFB 2013 S. 462  weiter
CFB0628765
Dr. Jan Viebig

High Frequency Trading, Statistical Arbitrage und die Adaptive Markets Hypothesis

Die Adaptive Market Hypothesis (AMH) nach Lo (2004, 2006, 2010a, 2012) hat wesentlich zu einem besseren Verständnis dynamischer Finanzmärkte beigetragen. Obschon Investoren, die hochfrequente Handelsstrategien verfolgen, in den vergangenen Jahren zu bedeutsamen Akteuren an den globalen Finanzmärkten geworden sind, existiert derzeit keine geschlossene ökonomische Theorie, anhand derer die Entstehung und die zunehmende Bedeutung des High Frequency Tradings schlüssig begründet werden kann. Die Efficient Market Hypothesis nach Fama (1970, 1991) ist unvollständig, da sie zwei zentrale Aspekte dynamischer Finanzmärkte, Innovation und Evolution, nicht hinreichend berücksichtigt. Am Beispiel des High Frequency Tradings im Allgemeinen und auf dem Konzept der Kointegration nach Granger (1981) und Granger/Weiss (1983) basierenden Statistical Arbitrage Strategien im Besonderen wird in diesem Artikel aufgezeigt, warum die Adaptive Market Hypothesis unser Verständnis dynamischer Finanzmärkte wesentlich bereichert.
CFB 2013 S. 469  weiter
CFB0630695

Tools

Benjamin Hammer | Jun.-Prof. Dr. Alexander Lahmann | Prof. Dr. Bernhard Schwetzler

Multiples und Beta-Faktoren für deutsche Branchen

In dieser Ausgabe finden Sie Daten für den deutschen Kapitalmarkt zum Stichtag 15.10.2013. Diese werden erläutert und diskutiert. Dabei stehen die Veränderungen seit dem 15.10.2012 für die erhobenen Equity- und Asset Betas, dem Debt-Equity Ratio und den Multiples der verschiedenen Industrien im Mittelpunkt. Außerdem werden Trailing und Forward Multiples mit den Vorjahreswerten verglichen. Der Lehrstuhl Finanzmanagement und Banken an der HHL Leipzig Graduate School of Management ermittelt seit 2006 vierteljährlich Multiplikatoren, Betafaktoren und Eigenkapitalkosten für den deutschen Kapitalmarkt und stellt diese auf der Internetseite www.finexpert.info zur Verfügung. Diese Daten wurden ebenfalls in den Fachzeitschriften "CORPORTE FINANCE biz" und "BewertungsPraktiker" veröffentlicht. Die Berechnung der entsprechenden Größen zeichnet sich durch Transparenz und Nachvollziehbarkeit aus. Folgende Anforderungen werden gestellt: (1) Die Quellen für die verwendeten Rohdaten (Aktienkurse, Unternehmenszahlen wie Gewinne etc.) sind offen zu legen. (2) Die Definitionen von verwendeten Größen und die daraus berechneten Kennzahlen müssen eindeutig sein und klar kommuniziert werden. (3) Wegen der vorhandenen Ermessensspielräume sind die Methoden zur Berechnung der Kennziffern so darzustellen, dass potenzielle Nutzer die Ermittlung der relevanten Größen nachvollziehen können.
CFB 2013 S. 479  weiter
CFB0630779
Dr. Anit Deb | Niko Hatziiosifidis | Prof. Dr. Dirk Schiereck

Bewertung und Bepreisung von einfach-kündbaren Anleihen

Finanzprodukte mit einer flexiblen Ausübungsoption sind vor allem in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nachgefragt. Im Beitrag werden das Par-Rule-Modell und das Black-Modell (1976) zur Berechnung der Optionsprämie bei einfach-kündbaren Anleihen angewandt. Ein Investor wird über eine Optionsprämie für die vorzeitige Kündigungsmöglichkeit entschädigt. In einer empirischen Untersuchung zu einfach-kündbaren Anleihen der Eurohypo AG wird gezeigt, dass Bewertungsmodelle in einem stabilen Marktumfeld die Marktbewertung sehr gut wiedergeben, wohingegen eine signifikante Abweichung während der Finanzmarktkrise festgestellt wird. Diese Erkenntnis verdeutlicht die Schwierigkeit, dass in einem volatilen Marktumfeld die Bewertung von komplexen Produkten eine Herausforderung für Marktteilnehmer und Regulierungsbehörden darstellt.
CFB 2013 S. 483  weiter
CFB0617163

Outlook

Julita M. Bock | Prof. Dr. Anne Chwolka

Zum Nutzen von Risikomanagementsystemen und Stand der Umsetzung in börsennotierten Industrie- und Handelsunternehmen

Die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen an das Risikomanagement und die aus der Finanzkrise resultierenden negativen Auswirkungen auch für Industrieunternehmen haben zu einer zunehmenden Bedeutung des Risikomanagements in der Unternehmenspraxis geführt. Die vorliegende Studie untersucht, inwieweit Unternehmen die Umsetzung des Risikomanagements aktiv vorantreiben. Gleichzeitig wird untersucht, inwieweit die Leistungsfähigkeit der Risikomanagementsysteme kritisch gewürdigt wird, um geeignete Möglichkeiten für deren Optimierung bzw. Weiterentwicklung zu identifizieren. Die Studie zeigt, dass das Risikomanagement in der Unternehmenspraxis nicht nur aufgrund der gesetzlichen Anforderungen eine wichtige Rolle spielt. Es ist jedoch bei den befragten Unternehmen unterschiedlich stark etabliert. Ferner wird aufgezeigt, dass je nach Unternehmen unterschiedliche Verbesserungspotenziale existieren und die positiven Effekte des Risikomanagements nicht von allen Unternehmen genutzt werden.
CFB 2013 S. 490  weiter
CFB0628663

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Tagungsbericht DGF-Tagung 2013

CFB 2013 S. V

Veranstaltungen

CFB 2013 S. VII

Neue Bücher

CFB 2013 S. IX

Personalia

CFB 2013 S. XI

Impressum

CFB 2013 S. XII

Outlook

Zusammenführung von CORPORTE FINANCE law und CORPORATE FINANCE biz

Den Wunsch unserer Leser aufgreifend, werden wir ab Januar 2014 die Inhalte von CORPORATE FINANCE biz und seinem Schwesterprodukt CORPORATE FINANCE law in einem Heft zusammenführen. So entsteht das neue, einen ganzheitlichen Ansatz verfolgende CORPORATE FINANCE. Betriebswirtschaftliche und juristische Aspekte rund um Unternehmensfinanzierung, Bewertung, M&A und Kapitalmärkte werden praxisrelevant aufbereitet und miteinander verknüpft. Auf die gewohnten Inhalte müssen Sie daher künftig nicht verzichten. Sie finden diese weiterhin im neu gestalteten CORPORATE FINANCE. Ab der Ausgabe 1/2014 erhalten Sie monatlich das neue CORPORATE FINANCE zum Jahresvorzugspreis von 452 € (inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten). Selbstverständlich haben Sie weiter Zugriff auf die komplette Online-Datenbank inkl. dem Archiv beider Produkte. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter cf.redaktion@fachverlag.de zur Verfügung.

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Shareholder Activism in Deutschland - Eine Bestandsaufnahme

Fananleihen deutscher Fußballunternehmen - Eine empirische Untersuchung des Anlageverhaltens der Zeichner

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