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Für Zwecke der Unternehmensbewertung werden Marktrisikoprämie, Betafaktor und Risikozuschlag in der deutschsprachigen Literatur und Praxis bevorzugt auf Basis der historischen Renditeverteilung eines nationalen Index geschätzt. In der Literatur wurde bereits mehrfach nachgewiesen, dass nationale Indizes wie der DAX keine adäquate Schätzgröße für das Marktportfolio darstellen und von anderen Schätzgrößen im Hinblick auf Rendite und Risiko dominiert werden können. In diesem Beitrag wird daher am Beispiel der 30 Unternehmen des DAX aufgezeigt, dass alternative Marktportfolioschätzgrößen wie z.B. ein diversifizierterer internationaler Aktienindex oder mittels naiver Diversifikation gewichtete Portfolios auf Basis nicht ausschließlich aktienbasierter Indizes zu signifikant höheren Betafaktoren und Risikozuschlägen führen können.
Aktuell
Unternehmen gehen weltweit davon aus, dass sie bis 2013 um 3 bis 10% weiter wachsen werden. Doch aufgrund der anhaltenden Eurokrise und der Volatilität der Finanzmärkte fokussieren sich internationale Unternehmen eher auf das Wachstum in den Heimatländern. Auch mögliche politische Richtungsänderungen wie etwa in den USA sowie das Problem der Energieversorgung und der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften...
Starke Marken und starke Unternehmen gehören in Deutschland zusammen: Neun von zehn Unternehmen sehen einen (sehr) großen Einfluss der Marke auf ihren wirtschaftlichen Erfolg, vier von fünf Befragten gestehen ihren Marken zudem eine erhebliche Bedeutung für den gesamten Unternehmenswert zu. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Praxis von Markenmanagement und Markenbewertung in deutschen Unternehmen",...
Unternehmen der europäischen Technologie-, Medien- und Telekommunikationsindustrie (TMT) bleiben trotz Euro-Krise attraktive Ziele für internationale Investoren. Der Gesamtwert der Übernahmen, Fusionen und Beteiligungskäufe in der Branche stieg von 106 Mrd. € im Jahr 2010 auf 126 Mrd. € im Jahr 2011. Die Zahl der Transaktionen (sowohl mit als auch ohne Veröffentlichung des Transaktionsvolumens)...
Zusammenschlüsse zur besseren Nutzung oder Stärkung der systemischen Kernfähigkeiten der beteiligten Unternehmen erzielen jährliche Aktienrenditen, die um ganze 12% höher liegen als diejenigen, bei denen die Unternehmensstärken (Capabilities) nur begrenzt zueinander passen. So war bei Fusionen, die vorhandene Stärken des Käufers auf das übernommene Unternehmen ausdehnen oder optimal nutzen (Leverage...
Rund 835.000 Personen haben sich im Jahr 2011 im Voll- oder Nebenerwerb selbständig gemacht. Dies sind 11% weniger als im Vorjahr (2010: 936.000 Gründer). Der Rückgang ist fast ausschließlich auf eine stark abnehmende Gründungsaktivität im Nebenerwerb zurückzuführen (2011: 443.000 Personen, 2010: 540.000 Personen), während die Zahl der Vollerwerbsgründer nahezu konstant blieb (2011: 392.000, 2010: 396.000). Dies sind die zentralen Ergebnisse des diesjährigen KfW-Gründungsmonitors, der jährlichen
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat gemeinsam mit dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) den sog. European Angels Fund (EAF) vorgestellt. Der neue Fonds ist Teil eines Maßnahmenpakets der Bundesregierung zur Unterstützung der Wagniskapitalfinanzierungen für junge, innovative Unternehmen. Mit dem Fonds soll das Engagement von Business Angels und anderen nicht-institutionellen...
Siemens hat es getan, Krupp hat es genutzt, Graf Zeppelin, die Brüder Mannesmann und Nixdorf auch: Business Angels haben in Deutschland eine lange Tradition. Die Bereitschaft privat risikotragendes Kapital, Know-how und Kontakte in junge Unternehmen zu investieren, reicht mindestens zurück bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Gemeinsam mit der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (GUG) haben die...
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