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Inhaltsverzeichnis aus Heft Nummer 03 vom 10.04.2012
News & Facts | Unternehmen | Bewertung | Märkte | Services | Vorschau
News & Facts
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| Prof. Dr. Christoph Watrin | Rüdiger Stöver |
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| Für Zwecke der Unternehmensbewertung werden Marktrisikoprämie, Betafaktor und Risikozuschlag in der deutschsprachigen Literatur und Praxis bevorzugt auf Basis der historischen Renditeverteilung eines nationalen Index geschätzt. In der Literatur wurde bereits mehrfach nachgewiesen, dass nationale Indizes wie der DAX keine adäquate Schätzgröße für das Marktportfolio darstellen und von anderen Schätzgrößen im Hinblick auf Rendite und Risiko dominiert werden können. In diesem Beitrag wird daher am Beispiel der 30 Unternehmen des DAX aufgezeigt, dass alternative Marktportfolioschätzgrößen wie z.B. ein diversifizierterer internationaler Aktienindex oder mittels naiver Diversifikation gewichtete Portfolios auf Basis nicht ausschließlich aktienbasierter Indizes zu signifikant höheren Betafaktoren und Risikozuschlägen führen können. |
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| CFB 2012 S. 119  |
| CFB0468695 | |
| Malte Raudszus | Prof. Dr. Dirk Schiereck | Constantin Sekker |
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| Kaufobjekte in Übernahmetransaktionen erfahren regelmäßig eine deutliche positive Neubewertung. Auf die gut dokumentierten Kursreaktionen solcher Übernahmekandidaten bei der Ankündigung von M&A-Transaktionen setzen auch Strategiezertifikate, die potentielle Kaufobjekte identifizieren und mit dem Kauf in einem Aktienkorb abbilden. Die Untersuchung zeigt, dass die Trefferquote dieser Zertifikate zwar begrenzt ist, es aber statistisch signifikante, ökonomisch gehaltvolle Überrenditen bei der Aufnahme von erwarteten Übernahmeaktien in die Portfolien von Strategiezertifikaten gibt. Die Ankündigung der Erwartung einer Übernahmeankündigung hat demzufolge einen klaren Informationsgehalt. |
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| CFB 2012 S. 130  |
| CFB0466285 | |
| Steffen Hundt | Prof. Dr. Andreas Horsch |
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| Es wird für eine europäische Großbank untersucht, welche Kurseffekte die Reaktionen der Kapitalmarktteilnehmer verursacht haben, nachdem sie von einer exemplarischen M&A-Transaktion Kenntnis erhielten. Im Rahmen einer Ereignisstudie kann so gezeigt werden, wie sich die Kurse an solche ex post bekannt gewordenen (Informations-)Ereignisse anpassen. Hierfür werden die Ergebnisse der Studie nicht isoliert, sondern gespiegelt an denen vorheriger empirischer Kapitalmarktforschung abgeleitet. Ausgewählt wurde mit Unicredit eine der größten europäischen Banken, die ihren Sitz zwar außerhalb des deutschsprachigen Raumes, im Zuge ihrer grenzüberschreitenden (Akquisitions-)Strategie jedoch erheblichen Einfluss auch auf den dortigen Wettbewerb hat. |
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| CFB 2012 S. 141  |
| CFB0469488 |
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| Christoph Karl |
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| Ob durch konjunkturelle Unsicherheit oder die andauernde europäische Schuldenkrise - das Volumen und die Anzahl der getätigten Transaktionen am Markt für öffentliche Übernahmen sind im zweiten Halbjahr 2011 auf einen Tiefststand gefallen. Von einem maximal möglichen Transaktionsvolumen von 162 Mio. € wurden lediglich 90 Mio. € realisiert (erstes Halbjahr 19.958 Mio. €). Die Übernahmetätigkeit kam damit fast zum Erliegen. Nachdem das erste Halbjahr von mehreren öffentlichkeitswirksamen Transaktionen wie der geplanten und letztendlich abgesagten Fusion Deutsche Börse/NYSE Euronext, der Übernahme von MAN durch VW oder der Transaktion Tognum/Daimler/Rolls-Royce geprägt war, sind im zweiten Halbjahr ausschließlich von der Öffentlichkeit relativ wenig betrachtete Transaktionen durchgeführt worden. Weiterhin besteht die Absicht der meisten Bieter in der Entledigung der juristischen Pflicht zur Abgabe eines Angebotes bzw. der Vorwegnahme desselben. Die Prämien liegen mit durchschnittlich 0,2% auf Rekordtief. Im Vorhalbjahr wurden durchschnittlich noch 5,9% über dem gesetzlichen Mindestpreis geboten. |
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| CFB 2012 S. 150  |
| CFB0469413 | |
| Prof. Dr. Christian Aders | Sven Arnold | Prof. Dr. Bernhard Schwetzler |
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| Seit mehreren Jahren werden bei Unternehmenstransaktionen in der Bundesrepublik zunehmend Fairness Opinions eingeholt. Der HHL/D&P Fairness Opinion Monitor erfasst seit 2007 regelmäßig alle öffentlich zugänglichen Fairness Opinions und wertet diese systematisch aus. Dabei werden u.a. die verwendeten Bewertungsmaßstäbe, die zugrundeliegenden Informationen und der Umgang mit möglichen Interessenkonflikten erfasst. |
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| CFB 2012 S. 155  |
| CFB0469470 |
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| Daniel Ladic |
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| Der Aufsatz beschäftigt sich mit der Relevanz 16 verschiedener M&A-Kompetenzen entlang des M&A-Prozesses aus Sicht deutscher Unternehmen. Insbesondere ergründet die Studie Trends in der Relevanz dieser Kompetenzen sowie die organisationale Anordnung der selbigen. Dazu wurden Entscheidungsträger von Dax-, TecDax-, MDax-, SDax- wie auch von privaten Unternehmen interviewt. Deskriptive Auswertungen sowie Regressions-, Korrelations- und Faktoranalysen der gewonnenen Daten weisen auf Veränderungen in den Herausforderungen unternehmerischer M&A-Abteilungen hin. Diese Abteilungen werden breiter und operativer und entwickeln sich von reinen Steuerungseinheiten zu Transaktionseinheiten mit Verantwortlichkeiten entlang des gesamten M&A-Prozesses. Darüber hinaus zeigen die Daten klare Differenzierungen in der Bedeutung verschiedener Corporate-M&A-Funktionen, welche Implikationen auf externe Berater wie auch interne Strukturen der Unternehmen haben könnten. |
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| CFB 2012 S. 163  |
| CFB0469425 | |
| Ingo Nolden |
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| Das zurückliegende Jahr war durch sehr unterschiedliche Entwicklungen an den Anleihemärkte weltweit gekennzeichnet: Der Markt für europäische Unternehmensanleihen war deutlich rückläufig, während ausländische Märkte von dem Trend profitierten, Anleihen in lokalen Währungen zu emittieren. Nur der Markt für US-Dollar-Unternehmensanleihen zeigte sich relativ stabil. Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Lage wird auch in 2012 die europäischen Anleihemärkte bestimmen. Ohne überzeugende Lösung der Eurokrise ist weiterhin mit einer hohen Volatilität zu rechnen. Entsprechend vorsichtig werden sowohl Emittenten von Unternehmensanleihen als auch Investoren agieren. Im Vergleich dazu stehen die Zeichen für Angebot und Nachfrage von Schuldscheindarlehen deutlich besser, so dass das Emissionsvolumen in diesem Segment steigen wird. Emittenten sind gut beraten, ihre Finanzierungsstrategie zu überdenken. Dabei sollten sie sowohl die Instrumente als auch die Währungen, in denen sie emittieren, strategisch erweitern. Unternehmen mit einem starken Auslandsgeschäft sollten deshalb die Begebung von Fremdwährungsanleihen in Erwägung ziehen. |
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| CFB 2012 S. 169  |
| CFB0467160 |
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| Statements | CFB 2012 S. IV | |
| Zeitschriftenspiegel | CFB 2012 S. IX | |
| Neue Bücher | CFB 2012 S. X | |
| Veranstaltungen | CFB 2012 S. XII | |
| Personalia | CFB 2012 S. XIV | |
| Impressum | CFB 2012 S. XVI |
Vorschau
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| Fan-Anleihen als Finanzierungsmöglichkeit von Sportclubs? - Eine Bestandsaufnahme am Beispiel der Fußballbundesliga | |
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| Bekannt ist, dass sich europäische und deutsche Fußballclubs in einer prekären finanziellen Lage befinden. Dabei liegen bei kleineren Clubs eher Krisensituationen als bei "Top-Clubs" vor. Die Beschaffung ausreichender liquider Mittel stellt somit für Fußballclubs eine existenzielle Aufgabe dar, denn Gehaltsaufwendungen für Sportler determinieren (verstärkt seit dem "Bosman-Urteil" aus dem Jahre 1995) mehr als in klassischen Branchen den Unternehmenserfolg. Während die 50+1-Regel die Akquise von Eigenkapital erschwert, haben die Fußballclubs gleichzeitig das Problem - aufgrund geringer Bonitäten - Fremdkapital zu bezahlbaren Konditionen zu beschaffen. Verschärfen wird sich diese Situation womöglich mit der Einführung von Basel III im Jahr 2013. Als alternative Finanzierungsmöglichkeit wird seit 2004 vermehrt die Ausgabe von Anleihen an Fans forciert. Auffallend ist, dass in einigen Fällen die Emissionen nachträglich erhöht werden müssen, während in anderen Fällen die Anleihe keine Abnehmer findet. Dies ist dahingehend bemerkenswert, da die Clubstrukturen und der Absatzmarkt der Sportleistung sehr ähnlich sind. Daniel Weimar untersucht in seinem Beitrag die Anleiheemission als Finanzierungsmöglichkeit von Fußballclubs und beleuchtet neben einer allgemeinen und einer finanziellen Charakterisierung deutscher Fußballclubs auch die Chancen und Risiken von Fan-Anleihen. Zudem wird der Erfolg bisheriger Fan-Anleihen-Emissionen dargestellt und daraus Implikationen für die Finanzierungspraxis gegeben. |
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