|
Inhalte
> Aktuelles Heft
Inhaltsverzeichnis aus Heft Nummer 01 vom 09.01.2012
News & Facts | Unternehmen | Bewertung | Märkte | Services | Vorschau
News & Facts
|
| Dirk Langkau | Sebastian Wiese |
|
| | |
|
| Die Regelung des § 8c KStG führte in der Fassung nach dem Unternehmensteuerformgesetz 2008 zum Untergang eines bestehenden Verlustvortrags, wenn das Unternehmen im Rahmen eines Share-Deals veräußert wurde. Die hierdurch bedingte steuerliche Transaktionshemmnis, konnte durch eine Veräußerung im Rahmen eines Asset-Deals vermindert werden. Durch die mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz 2010 vorgenommene Erweiterung des § 8c KStG um eine stille Reserven-Regel kann der Verlustvortrag im Rahmen des Share-Deals erhalten und in zukünftigen Perioden verrechnet werden. Der vorliegende Beitrag untersucht die Vorteilhaftigkeit der alternativen Transaktionsformen anhand eines Grenzpreiskalküls auf Basis des aktuellen Rechtsstands. |
|
| CFB 2012 S. 7  |
| CFB0462429 | |
| Christian Heimann | Dr. Christian Timmreck | Prof. Dr. Elmar Lukas |
|
| | |
|
| In ökonomisch volatilen Zeiten eignen sich Earn-outs im besonderen Maße, um den gestiegenen Informationsasymmetrien bei Unternehmensübernahmen begegnen zu können. Bisher konnte nur in zwei angloamerikanisch geprägten Studien der erfolgreiche Einsatz von Earn-outs durch Käuferunternehmen nachgewiesen werden. Zudem belegen internationale Studien bei gewöhnlichen M&A schwach negative Überrenditen für den Käufer, im Gegensatz zu schwach positiven Kapitalmarktreaktionen in deutschen Studien. Vor diesem Hintergrund muss gefragt werden, wie stark deutsche Käufer vom Einsatz eines Earn-outs profitieren? In einer branchenübergreifenden Untersuchung wird dieser Einfluss auf den Börsenwert deutscher Käufer untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einsatz signifikant positiv bewertet wird und der Kapitalmarkt diesen mit einer Prämie gegenüber M&A ohne Earn-out versieht. Diese Prämie zeigt sich nicht nur in einer positiven Differenz der Überrenditen, sondern auch im Marktwert der Käufer. |
|
| CFB 2012 S. 17  |
| CFB0462096 | |
| Dr. Philipp Gann | Stefan Marschall |
|
| | |
|
| Vorliegender Beitrag stellt einen Value-at-Risk basierten Ansatz zur Quantifizierung des Geschäftsrisikos auf Grundlage der Gewinn- und Verlustrechung vor. Die erläuterte Methodik ermöglicht eine konsistente Ermittlung des Geschäftsrisikos sowohl für unterschiedliche Konfidenzniveaus und damit Risikotragfähigkeitskonzepte als auch Stressszenarien. Das Geschäftsrisiko kann dabei periodenübergreifend für einen Ein-Jahres-Horizont berechnet und über den Bilanzstichtag des zukünftigen Geschäftsjahres hinaus betrachtet werden. Durch die explizite Integration der Zukunftsperspektive in die Risikoquantifizierung wird eine enge Verknüpfung mit der Unternehmensplanung induziert. Die vorgestellte Quantifizierungslogik basiert nicht auf (hypothetischen) Szenarien und vermeidet so das infolge der Subjektivität szenariobasierter Ansätze oftmals auf Managementebene anzutreffende Problem der mangelnden Akzeptanz der Ergebnisse der Risikorechnung. |
|
| CFB 2012 S. 24  |
| CFB0462150 |
Märkte
|
| Dr. Kai Uwe Pawelzik |
|
| | |
|
| Friedl/Schwetzler vertreten die Auffassung, dass die Formel von Bradley/Jarrell bei Wachstum zu fehlerhaften Werten für die ewige Rente führe. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die Wachstumsformel von der Definition der zu diskontierenden Größe abhängt. Daher führen die Ansätze von Bradley/Jarrell und das von Friedl/Schwetzler vertretene Gordon/Shapiro-Wachstumsmodell zu identischen Resultaten. Die Tatsache, dass diese im Grunde einfach strulturierte Problemstellung bereits seit 2005 kontrovers diskutiert wird, wird darüber hinaus zum Anlass genommen, einige typische Verhaltensmuster der Unternehmensbewertungslehre kitisch zu hinterfragen. Die (nicht ganz ernst gemeinten) "Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertungslehre" verhindern bisweilen, dass sich die Erkenntnisse der Unternehmensbewertungslehre der Bewertungspraxis erschließen. |
|
| CFB 2012 S. 35  |
| CFB0463543 | |
| Prof. Dr. Gunther Friedl | Prof. Dr. Bernhard Schwetzler |
|
| | |
|
| Der Beitrag ist eine Replik auf die Kritik von Dr. Pawelzik am Beitrag von Fried/Schwetzler in CF biz 2011 S. 352 (358). Die Autoren Prof. Gunter Friedl und Prof. Bernhard Schwetzler halten ihre dort gemachten, auf einem Unternehmensmodell gestützten Aussagen weiterhin aufrecht. Insbesondere ihre Kritik an der Methode zur Berücksichtigung von thesaurierungs- und inflationsbedingtem Wachstum in IDW S1 wird u.E. durch die Ausführungen von Dr. Pawelzik nicht entkräftet. |
|
| CFB 2012 S. 40  |
| CFB0463444 |
|
| DVFA Expert Group "Corporate Transactions and Valuation" |
|
| | |
|
| Der Beitrag stellt die "DVFA Best-Practice-Empfehlungen Unternehmensbewertung" vor, die der Arbeitskreis Corporate Transaction & Valuation der DVFA unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Schwetzler (HHL) erarbeitet hat. Die Empfehlungen sollen als Grundlage für die Ermittlung und ggf. gerichtliche Überprüfung von angemessenen Abfindungen bei "Squeeze-Outs" dienen. Anstoß für die Erarbeitung war die deutliche Kritik am deutschen Verfahren zur Ermittlung und Überprüfung der angemessenen Abfindungen zwangsweise ausscheidender Minderheitsaktionäre, insbesondere an der dort bevorzugt verwendeten Bewertungsmethode, dem Ertragswertverfahren nach den Grundsätzen des IDW S1. Diese Bewertungsgrundsätze weisen einige nationale Sonderregelungen auf, die die internationale Vergleichbarkeit der Bewertung beeinträchtigen und somit für zusätzliche Unsicherheit sorgen. Die Empfehlungen enthalten insbesondere konkrete Empfehlungen für die markttypischen, Multiplikator-basierten Bewertungsverfahren. Sie haben "best practice" Charakter und verstehen sich nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung zu den Grundsätzen des Institutes der Wirtschaftsprüfer IDW S1. |
|
| CFB 2012 S. 43  |
| CFB0463688 |
|
| Dr. Klaus-Michael Menz |
|
| | |
|
| Im Gegensatz zu vielen aktiven Aktien Investment Managern vernachlässigen Corporate Bond-Investoren oft die Sektor-Rotation als eine Entscheidungsebene in ihrem Investmentprozess. Der Artikel beleuchtet die Potenziale von branchenorientierten Investitionsentscheidungen für Fixed Income Manager durch die Analyse der Euro Corporate Bond-Bewertung auf sektoraler Ebene. Es zeigt sich, dass die Sektorrisikoprämien im Zeitablauf auch nach Berücksichtigung des Einflusses unterschiedlicher Bonität und Zins-Sensitivität stark variieren. Darüber hinaus finden sich Hinweise darauf, dass Aktienmarktinformationen die Bewegungen von Unternehmensanleihen vorhersagen können. Insgesamt signalisieren die Ergebnisse, dass aktive Sektor-Rotation auch im Corporate Bond-Management für zusätzliche Performance-Beiträge sorgen könnte. |
|
| CFB 2012 S. 51  |
| CFB0463736 |
|
| Zeitschriftenspiegel | CFB 2012 S. VI | |
| Neue Bücher | CFB 2012 S. VII | |
| Veranstaltungen | CFB 2012 S. X | |
| Personalia | CFB 2012 S. XI | |
| Impressum | CFB 2012 S. XII |
Vorschau
|
| Internationale Investment-Banken als M&A-Berater und Unterschiede bei der Schaffung von Shareholder Value | |
|
| Mit Hilfe der Ereignisstudie werten die Autoren Peter Ehry, Malte Raudszus und Prof. Dr. Dirk Schiereck den M&A-Beratungserfolg von fünf international aufgestellten Finanzinstituten auf die Kapitalmarktbewertung von Käufer- und Zielunternehmen aus. Dazu werden die Deutsche Bank (DB), Goldman Sachs (GS), Credit Suisse (CS), UBS und Rothschild (RS) miteinander verglichen. Als Käuferberater schneidet die Deutsche Bank am Ankündigungstag überdurchschnittlich gut ab. Bei Transaktionswerten von über 1 Mrd. USD zeigen GS, CS und UBS eine bessere Performance. Die DB zeigt eine Stärke in der euro-päischen Käuferberatung, GS bei branchenübergreifenden Transaktionen. |
|
|
| The Survivability of Initial Public Offerings - Insights from the Product Market Competition | |
|
| In this study, the author Adrian Peller explores the role of a firm's product market competition in explaining the survival time of IPOs in the aftermarket. To test the possible relationship he builds a prediction model using firm-, deal- and market-related variables together with factors characterizing a firm's product market competition. For this analysis the author employs a parametric log-logistic model to estimate the factors' effect on an IPO's survival time in the aftermarket. Additionally he uses a Cox proportional hazard model to analyze the factors' influence on the hazard rate. |
|
|
Neu im CF-Fachportal
Aktuelles Register Mit den aktuellen Jahresregistern erschließen Sie leicht alle im letzten Jahr erschienenen Hefte.
Aktuelles Heft bestellen
|